Ausgangssituation
BAVIE Haustechnik ist ein junges, modernes SHK-Unternehmen aus Frankfurt, geführt von den Geschäftsführern Benoit Baron und Marcel Viedts.
Der Fokus: Wärmepumpen, Heizungsmodernisierung und hochwertige Sanierungsprojekte für Frankfurter Hauseigentümer.
Bereits vor der Zusammenarbeit war klar:
Die Firma hatte enormes Potenzial, aber auch typische Wachstumsprobleme.
Problem 1:
Marketing war vorhanden, aber nicht systematisiert.
BAVIE investierte bereits seit über einem Jahr konsequent in organisches Marketing.
Gemeinsam mit einer Short-Form-Video-Agentur wurden 3–4 Talking-Head-Videos pro Woche veröffentlicht, mit Expertenwissen, Baustellen-Einblicken und persönlichen Momenten.
Reichweite, Vertrauen und Sympathie waren da, aber nicht monetarisiert.
Problem 2:
Viele Touchpoints, aber kein klarer Conversion-Hebel.
Die Zielgruppe kannte BAVIE bereits, fühlte sich abgeholt und vertraute dem Team.
Was fehlte, war eine klare Call-to-Action, die genau im richtigen Moment sichtbar wurde.
Problem 3:
Wachstum ohne Überforderung.
Als inhabergeführter Betrieb mit zwei Geschäftsführern war klar:
Wachstum ja, aber kontrolliert, qualifiziert und wirtschaftlich sinnvoll.
Blindes Lead-Einkaufen oder Massenanfragen waren keine Option
Warum Paid Ads hier funktioniert haben
Der entscheidende Punkt: Paid Ads wurden nicht als Startpunkt eingesetzt, sondern als Verstärker eines bestehenden Fundaments.
BAVIE hatte bereits:
• starke organische Reichweite,
• wiederkehrende Touchpoints,
• Expertenstatus im lokalen Markt,
• eine sympathische, junge Markenwirkung.
Die Zielgruppe war warm, wusste aber noch nicht wann sie handeln soll.
Unsere Aufgabe: Nicht „Menschen überzeugen“, sondern Entscheidungen auslösen.
Umsetzung: Die Brücke zwischen Vertrauen und Anfrage
Schritt 1:
Klare Angebotsstruktur
Statt generischer Werbung wurden konkrete, verständliche Angebote entwickelt:
• Heizungscheck
• Wärmepumpen-Analyse
• klare Nutzenargumente statt Technik-Blabla
Schritt 2: Paid Ads als Conversion‒Hebel
Meta Ads wurden gezielt eingesetzt, um:
• bestehende Touchpoints zu aktivieren,
• lokale Frankfurter Hauseigentümer anzusprechen,
• und genau die Menschen abzuholen, die BAVIE bereits kannten.
Schritt 3: Qualität vor Quantität
Kein Lead-Farming, sondern Fokus auf:
• hohe Projektvolumen,
• ernsthafte Interessenten,
• realistische Abschlusswahrscheinlichkeit.
Die Ergebnisse?
Innerhalb von 4 Monaten:
• 20 sehr qualifizierte Leads
• Ø 212 € Kosten pro Lead
• 4.200 € Werbebudget
• 2 abgeschlossene Neukunden
• ≈ 50.000 € Projektvolumen
• ROAS: 12
Und das, obwohl die Leadbearbeitung ein klarer Bottleneck war, da Benoit und Marcel die Beratung, Besichtigungen und Angebotserstellung persönlich und nur 1x wöchentlich durchführen konnten.
Zusätzlich:
• Mehrere hochwarme Leads befinden sich weiterhin in der Pipeline
• Langfristige Projekte mit längeren Entscheidungszyklen laufen noch
Warum dieses Ergebnis außergewöhnlich ist:
• Regionaler Markt Frankfurt
• Konkurrenz durch deutlich größere SHK-Betriebe
• Kleines Marketingbudget
•Sehr selektive Projektannahme
Marktdominanz über Relevanz, nicht über Budget.
Der Erfolg kam nicht durch „bessere Ads“, sondern durch die Kombination aus Marke, Vertrauen und Positionierung.
Auf Basis dieses Erfolgs wurde die Zusammenarbeit strategisch stetig erweitert:
• Weiterentwicklung der Marke (kein Rebranding, sondern Schärfung)
• klare Wording- & Messaging-Guidelines
• neue Marketingmaterialien:
• Flyer
• Fallstudien
• Fahrzeugfolierung
• Social Recruiting, wodurch 2 neue Mitarbeiter kostengünstig gewonnen werden konnten
Marketing wurde bei BAVIE vom Einzeltool zum Wachstumssystem.
Diese Fallstudie zeigt:
Wer zuerst in Vertrauen, Sichtbarkeit und Marke investiert und Paid Ads anschließend strategisch einsetzt,
kann selbst mit kleinen Budgets große Projektvolumen bewegen.
Der Schlüssel war nicht der Algorithmus, sondern die Bereitschaft, Marketing ganzheitlich zu denken
und sich auf eine klare Strategie einzulassen.